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Leichter Preisanstieg für selbst genutztes Wohneigentum in Deutschland

Büroimmobilienmärkte entwickeln sich weiter positiv

 

Der Anstieg der Preise für Eigenheime und Eigentumswohnungen in Deutschland setzte sich auch im vierten Quartal des Jahres 2011 fort. Der vom Verband deutscher Pfandbrief-banken (vdp) veröffentlichte Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum kletterte in diesem Zeitraum um 0,2 Prozent auf 111,1 Punkte und erreichte damit seinen bislang höchsten Wert seit Beginn der Ermittlung des Indexwertes im Jahr 2003. Im Vergleich zum vierten Quartal 2010 ist der Index um 2,3 Prozent gestiegen.

 

Auch im Schlussquartal des Jahres 2011 wurde die Entwicklung des gesamten Marktes durch die Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen maßgeblich beeinflusst. Im Jahresvergleich der vierten Quartale stieg der Index für diesen Teilmarkt um 3,2 Prozent. Mit plus 1,8 Prozent im Vorjahresvergleich präsentierte sich die Ent­wick­lung auf dem Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser etwas verhaltener. Im Vergleich zum Vorquartal verlief die Preisentwicklung für beide Marktsegmente mit plus 0,2 bzw. 0,1 Prozent in etwa gleich.

 

Der Büroimmobilienmarkt hat sich im vierten Quartal 2011 weiter positiv entwickelt. Der vdp-Kapitalwertindex für Büroimmobilien erreichte mit 114,7 Punkten einen Anstieg um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal belief sich das Wachstum auf 3,9 Prozent. Grund für diesen Anstieg sind steigende Neuvertragsmieten, die Ausdruck des gestiegenen Interesses von in- und vermehrt auch wieder von ausländischen Investoren sind. Der vdp-Mietindex für Büro­flächen stieg um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und um 3,5 Prozent im Jahresvergleich, gleichzeitig ging der Indexwert für die empiri­schen Liegenschaftszinssätze um 2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück.

 

Insgesamt zeigen die Indizes zu den Wohn- und Gewerbeimmobilienmärkten eine stabile, leicht nach oben gerichtete Entwicklung an. Ursächlich hierfür ist unter anderem die weiterhin positive Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, die in Verbindung mit steigenden Haushaltseinkommen und weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen die Nachfrage nach Wohnimmobilien stimuliert. Auf dem Markt für Büroimmobilien trugen die erhöhte Nachfrage nach Büroflächen, eine geringe Neubautätigkeit und damit einhergehend sinkende Leerstände zu einem Anstieg der Neuvertragsmieten bei.

 

„Es zeigt sich, dass die langfristige Nachfrage sowohl nach selbst genutztem Wohneigentum als auch nach Büro­immo­bilien in etwa der konjunkturellen Entwicklung folgt. Die Unsicherheiten an den Finanz­märkten insbesondere mit Blick auf die Schuldenkrise halten aber an. Vor diesem Hintergrund profitieren Immobilien weiter merklich davon, dass sie von Anlegern als vergleichs­weise sicheres Investment angesehen werden. Wir rechnen deshalb weiterhin mit einer insgesamt stabilen Entwicklung der Preise für Immobilien in Deutschland“, so Jens Tolckmitt, Hauptgeschäfts­führer des vdp.

 

Der vdp-Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum besteht aus zwei hedonischen Preisindizes für selbst genutzte Eigenheime bzw. Eigentumswohnungen, die entsprechend ihres Bestandes gewichtet werden. Auch die beiden Unterindizes des vdp-Kapitalwertindex für Büroimmobilien (für Neuvertragsmieten und für Liegen­schaftszinsen) werden mittels hedonischer Verfahren errechnet. Alle Indizes werden vierteljährlich von der vdpResearch GmbH, einer Tochter des vdp, auf der Grundlage der vdp-Transaktionsdatenbank, in der seit 2003 Daten zu Preisen und wert­bestimmenden Faktoren von Immobilien systematisch erfasst werden, ermittelt. Diese Informationen werden im Zusammenhang mit von Mitgliedsinstituten des vdp finanzierten Immobilienkäufen gewonnen. Inzwischen um­fasst die Datenbank über 700.000 transaktions- und objektbezogene Datensätze von 21 Kreditinstituten.

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