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Moderater Preisanstieg für selbst genutztes Wohneigentum in Deutschland hält an

16.05.2011
Die Preise für Eigenheime und Eigentumswohnungen sind im ersten Quartal 2011 erneut leicht angestiegen. Der vom Verband deutscher Pfandbrief¬banken (vdp) veröffentlichte Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum legte in diesem Zeitraum gegenüber dem vierten Quartal 2010 um 0,7 Prozentpunkte zu und liegt jetzt bei 109,3 Punkten (2003 = 100). Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 legte der Index um 3,3 Prozentpunkte zu.

Getragen wird die aufwärtsgerichtete Entwicklung im ersten Quartal 2011 vor allem durch den Markt für Eigentumswohnungen. Der vdp-Preisindex für Eigentumswohnungen stieg auf 109,1 Punkte; dies entspricht einem Wachstum von 1,3 % zum Vorquartal. Verglichen mit dem Vorjahresquartal stieg der Index um 3,3 % an. Etwas verhaltener verlief die Entwicklung bei den Einfamilienhäusern. Der vdp-Preisindex für Einfamilienhäuser stieg um 0,3 % auf jetzt 109,3 Punkte. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Zuwachs um 2,9 %.

„Die Wirtschaftsforscher gehen davon aus, dass der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland anhalten wird. Das bedeutet eine weitere Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie der Einkommensperspektiven und spricht für eine Fortsetzung der stabilen Nachfrage nach selbstgenutzten Wohnimmobilien“, sagt Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp. Immobilien- und Hypothekenmärkte in Deutschland seien auf Langfristigkeit ausgerichtet. Die Preissteigerungen fielen zwar etwas höher aus als in den Vorjahren, seien aber weiter moderat und im Einklang mit den Fundamentaldaten, so Tolckmitt.

Der vdp-Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum wird vierteljährlich von der vdpResearch GmbH, einer hundertprozentigen Tochter des vdp, ermittelt. Der Index besteht aus zwei hedonischen Preisindizes für selbst genutzte Eigenheime bzw. Eigentumswohnungen, die entsprechend ihres Bestandes gewichtet werden. Grundlage für die Berechnungen ist die vdp-Transaktionsdatenbank, in der seit 2003 Daten zu Preisen und wertbestimmenden Faktoren von Immobilien systematisch erfasst werden. Diese Informationen werden im Zusammenhang mit von Mitgliedsinstituten des vdp finanzierten Immobilienkäufen gewonnen. Inzwischen um¬fasst die Datenbank über 630.000 transaktions- und objektbezogene Datensätze von 21 Kreditinstituten.


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